KINDERVEREINIGUNG HOHEN NEUENDORF e.V.

Angebote für Familien seit 1992

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Übergang Kita-Grundschule

Kinder, die einen Waldkindergarten besucht haben, sind auf schulische Anforderung nicht weniger gut vorbereitet als Kinder, welche einen Regelkindergarten besucht haben - sie werden sogar in der Mehrzahl der Bereiche etwas besser benotet (Häfner 2002; Gorges, 1999, 2002).

Die allgemeine Aufgabe einer vorschulische Einrichtung ist es dabei, eine nicht zu reizüberflutete Umgebung zu schaffen, in der sich Kinder nach ihren individuellen Voraussetzungen und Möglichkeiten entfalten können. Dazu sollte die Bildung der Eigenverantwortung und Selbstbestimmung der Kinder im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit stehen. Daneben sind auch die Bildung und Ausbildung sozialer Kompetenzen und die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit weitere Schwerpunkte der Kindergartenarbeit.

Der Kindergarten hat des weiteren die Aufgabe, die Kinder auf die Grundschule vorzubereiten, ohne jedoch bereits deren Inhalte vorweg zu nehmen. Allgemeine Voraussetzungen für das spätere Verhalten des Kindes in einer Klasse, wie etwa das Integrieren in eine Gruppe, das Einhalten von Regeln oder die friedliche Lösung von Konflikten, sollen geschaffen werden. Das Erlernen von allgemeinen Prinzipien des Erkennens, Beobachtens und Vergleichens, um Aufgaben zu lösen und Ziele erreichen zu können stehen im Mittelpunkt.

Die Zusammenarbeit mit der Grundschule in Borgsdorf wird gemeinsam mit den Kindern der Kita Krümelkiste durchgeführt. Dabei lernen alle Kinder im Jahr vor der Einschulung die Schule und eine Lehrerin kennen. Bei der Sprachstandsfeststellung und- förderung wird genauso verfahren.

Ein Kind sieht sich bei Schulbeginn sowohl neuen Anforderungen im motorischen Bereich, sozialen Bereich und im kognitiven Bereich, als auch neuen Erwartungen von den Eltern und den Lehrern gegenübergestellt.

Vor allem auf dem motorischen Gebiet wird von den Erstklässern eine beträchtliche Einschränkung der Bewegungsfreiheit und verstärkt auch Bewegungskontrolle abverlangt. Besonders bei Kindern aus Waldkindergärten können diese Restriktionen in den ersten Tagen der Grundschule zu Problemsituationen führen. Durch den ständigen Aufenthalt im Wald sind sie ein längeres Sitzen auf einer einzelnen Stelle nicht gewohnt. Diese, wenn auch zum Glück nicht allzu häufig auftretenden Schwierigkeiten, sind jedoch meist nur von kurzer Dauer und sollten auch nicht überbewertet werden.

Im sozialen Kontext fordert der Schulbeginn vom Kind eine Eingliederung in eine meist völlig neue soziale Gruppe. Oftmals kennen sich zwar viele Kinder noch vom Kindergarten her, mit den meisten Mitschülern müssen aber erst neue Freundschaften geschlossen werden. Diese Situation stellt eine Herausforderung dar und verlangt von den Schulneulingen bereits eine hohes Maß an sozialen Fähigkeiten.

Im Hinblick auf den kognitiven Bereich findet eine gewisse Veränderung von Anforderungen statt. War das Lernen im Kindergarten überwiegend geprägt vom selbstbestimmten Lernen der Kinder, d.h. die Ziele und Anforderungen bestimmte das Kind meist selbst, so werden in der Schule die Lernziele und –inhalte als verbindliche Direktiven von den Lehrkräften aus den jeweiligen Lehr- bzw. Bildungsplänen abgeleitet und vorgegeben. Von dieser Veränderung kognitiver Ansprüche abgesehen kommen, wie schon erwähnt, auch ganz unterschiedliche Erwartungen seitens der Eltern auf den Erstklässer zu. Der Schule wird ein weitaus größerer und bedeutenderer Stellenwert beigemessen als der Kindergarten ihn in der Regel je hatte. Die Erwartungshaltung der Eltern gegenüber dem Kind sind bedeutend größer und von anderer Art. Für viele Eltern beginnt mit dem Eintritt ihrer „Kleinen“ in die Schule der „Ernst des Lebens“. Um so wichtiger ist es, den Kindern einen gelungenen Übergang vom Kindergarten in die Grundschule zu ermöglichen. Das bedeutet, dass gerade in den ersten Tagen bzw. Wochen nach Schulbeginn die ABC-Schützen langsam und mit Empathie von den Lehrkräften an die neuen Arbeits- und Verhaltensweisen in der Schule gewöhnt werden sollen.

 

Kontakt

INES NOWACK KITALEITUNG

WALDKITA WALDKRÜMEL (C/O KITA KRÜMELKISTE)

Unter den Eichen – Wendehammer
16556 Hohen Neuendorf OT Borgsdorf
Tel. 03303/ 21 16 20

E- Mail: kita@kruemelkiste-borgsdorf.de

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag
8:30 – 15:00 Uhr
Betreuung von 8:30 – 14:30 Uhr oder von 9.00 – 15:00 Uhr möglich

Elternsprechzeiten:

Dienstag 13:00-17:00 Uhr und nach Vereinbarung


Kooperationspartner

unbenannt